ORMOCER®e als Migrationsbarrieren

Vor über 20 Jahren im Fraunhofer ISC entwickelt, ist die Stoffklasse der anorganisch-organischen Hybridpolymere, sogenannte ORMOCER®e (eingetragene Marke der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., München) bis heute im Fraunhofer ISC essenziell.


Über die nasschemische Verknüpfung von charakteristischen Strukturen glasartiger Materialien (anorganische Netzwerke) mit organischen Strukturgruppen entstehen Nanokomposit-Werkstoffe (nanoskalige Hybridpolymere) mit kovalenten Bindungen zwischen den anorganischen und den organischen Phasen. Eigenschaften wie Transparenz, Härte oder thermische/ chemische Stabilität werden durch das anorganische Netzwerk bestimmt. Durch Verknüpfung mit einem organischen Netzwerk können Eigenschaften wie Zähigkeit, einfache Verarbeitbarkeit und Funktionalisierungen ermöglicht werden. Mittels Zugabe funktioneller Gruppen (R) können weitere Eigenschaften wie Elastizität, Oberflächenenergie oder Gaspermeabilität an die Anforderungen des Kunden angepasst werden.

Diese Einzigartigkeit ist der große Vorteil von ORMOCER®en und macht sie für technische Anwendungen so attraktiv.